Suche:
Top-Seller
Zufallsbuch
Deckblatt Lebenswege
Geschichten aus der Erinnerung
von Peter Paul Wiplinger
Veranstaltungskalender
<< August 2018 >>
SoMoDiMiDoFrSa
1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31

Harry Slapnicka

Berühmte Persönlichkeiten aus dem Mühlviertel und dem Böhmerwald

Band I

Stück

Deckblatt Bindeart: geb.
Format: 15 x 22 cm
Seiten: 181
Preis: 21,50 €
ISBN: 3-900943-82-6
Sonstiges: zahl. Abbildungen

Das Mühlviertel galt immer als der ärmste Landesteil Oberösterreichs. Trotzdem hat es eine Fülle von Persönlichkeiten hervorgebracht, die in Politik, Kirche, Kunst, Kultur und Geistesleben Hervorragendes geleistet haben. Dieser erste Band beginnt mit Otto von Machland im 11. Jahrhundert und endet mit den Künstlern Klemens Brosch und Leopold Forstner, für deren Werk, wenn auch in unterschiedlicher Weise, der 1. Weltkrieg eine entscheidende Zäsur dargestellt hat
Auszug aus dem Inhalt



Inhalt 

Otto von Machland - dessen Adelswappen zum Wappen des Landes Oberösterreich wurde

 

Dietmar von Aist - Österreichs erster namentlich bekannter Dichter

 

Aus dem Oberen Mühlviertel stammt „die glänzendste Gestalt auf dem Seckauer Bischofsstuhl im Mittelalter: Wernhard von Marsbach

 

Ein Prediger aus dem Mühlviertel lässt die Übermütigen und die Reichen aufhorchen:

Konrad von Waldhausen

 

Zwei Freistädter Steinmetzmeister und Kirchenbauer: Mathes und Stefan Klayndl

 

Ein Gegenspieler des Hauses Habsburg und des Katholizismus: Georg Erasmus Tschernembl

 

Martin Aichinger, vulgo Laimbauer - religiöser Eiferer, Epigone der Bauernkriegsrebellen

 

Nach den Verwüstungen der Bauernkriege: ein kunstsinniger Abt und sein Künstler Johann Worath, der den Barockstil ins Mühlviertel brachte

 

Während die einen Krieg führten, andere ihrer Religion ab­schwören oder ihre Heimat verlassen mussten, wurde einer reich: Joachim Enzmilner, Reichsgraf von Windhaag

 

Kronzeuge vom Endes jenes Reiches, „in dem die Sonne nicht unterging": Kardinal Johann Eberhard Nidhard

 Zwischen importierter Kunst und den Werken wandernder Maler: der Mühlviertler Barock­maler Johann Philipp Ruckenbauer 

Er sorgte für Prinz Eugens Nachschub: der Schenkenfeldener Johann Georg Freiherr von Harrucker

 

Heute noch bewundert: der Schwarzenbergsche Schwemmkanal und sein Erbauer Josef Rosenauer

 

„Ein Strahl der Dichtersonne traf auch sie“ – die in Urfahr geborene Marianne Willemer

 

Franz Kurz aus Kefermarkt wurde zum „Vater der oberösterreichischen Landesgeschichts­schreibung“

 

Eine flandrische Gräfin schildert den Niedergang des österreichischen Adels: Lulu von Thürheim

 

War der „Kalchgruber“ ein Nörgler, Aufwiegler, ein Winkeladvokat oder ein Volksheld?

 

Der Böhmerwälder Musiker Simon Sechter wurde der Lehrer von Franz Schubert, Carl Michael Ziehrer und Anton Bruckne

 

Zwei bedeutende Brüder - Michael und Josef Arneth aus Leopoldschlag

 

Franz Sales Kreil - letzter Kreishauptmann des Mühlviertels und Wegbereiter der Grundent­lastung in Oberösterreich

 An die Spitze der im Aufbau befindlichen Demokratie im Lande stellte der Kaiser den Abt von Schlägl, Dominik Anton Lebschy 

Die evangelische Pfarrgemeinde Gallneukirchen und das Evan­gelische Diakoniewerk gehen auf zwei Männer zurück, die ein­ander nie gekannt haben: Martin Boos und Ludwig Schwarz

 Cäcilie Fürlinger/Dierzer - von der Leinenweberstochter zur Verweserin eines Industrie­imperiums und zur ersten Trägerin eines kaiserlichen Ordens Ein Tischlerlehrling folgte nicht dem Beruf seines Vaters, sondern wurde angesehener Maler: Johann Baptist Reiter 

Adalbert Stifter wurde erst in Wien und in Oberösterreich zum „Dichter des Böhmer­waldes“

 

Streitbarer Komponist in den kirchenmusikalischen Auseinandersetzungen des 19. Jahr­hunderts: Johannes Evangelist Habert

Lederproduktion für die ganze Habsburgermonarchie – dazu Politik für das Land Ober­österreich: drei Generationen Pöschl

 

Vom Beamten zum Historiker, der vor allem die oberösterreichische Rechtsgeschichte erforschte: Julius Strnadt

 

Der Maurersohn Josef Kepplinger aus St. Peter am Wimberg wurde Bildhauer und fast so etwas wie ein „Fabrikant religiöser Kunst“

 

Die Lehrer wurden Mittelpunkt des kulturellen Lebens am Land - auch der Komponist der Landeshymne Hans Schnopfhagen

 

Ein Tierpräparator wird der beste Kenner Neuseelands, seiner Ureinwohner, der Pflanzen- und Tierwelt: Andreas Reischek

 

Aus den schablonenhaft-historisierenden Schnitzereien Ludwig Linzingers stechen die „Sieben Todsünden“ der Pfarrkirche von Reichenthal hervor

 

In Freistadt begann Stowasser mit der Arbeit an seinem Latein-Wörterbuch, das jeder Gymnasiast der Habsburger-Monarchie kannte

 

Der Priester Dr. Leopold Kern mit drei Nebenberufen: Mann der Caritas, Journalist und Politiker

 

Norbert Hanrieder. Der zweite unter Oberösterreichs Mundartdichtern nach Stelzhamer

 

Anton Weiguny, Einiger von gemäßigten Sozialisten und Anarchisten

 

Ein menschlich denkender jüdischer Arzt wurde der Hausarzt der Familie Hitler: Dr. Eduard Bloch

 

Theobald Grasböck wird Abt von Wilhering und erster Obmann der Raiffeisen-Zentralkasse

 

Einer der frühen christlichen Arbeiterführer des Landes und einer der ersten Toten des Ersten Weltkrieges: Franz Fuchs

 Edward Samhaber – bekannt durch seine Nachdichtungen mittelhochdeutscher Literatur wie des Nibelungenliedes   ................................ Gleichwertig neben Defregger und Spitzweg: der Freistädter Carl Kronberger Heinrich Hinsenkamp – letzter Bürgermeister von Urfahr, das erst 36 Jahre zuvor zur Stadt erhoben worden war 

Vom Kriegsfreiwilligen Klemens Brosch zum angeblichen „Simulanten", zum Opium­abhängigen und zum großen Künstler

 

Der Erste Weltkrieg beendete die Kunstrichtung des Jugendstils und (im wesentlichen) das Schaffen des Künstlers Leopold Forstner

  
© 2008 Buchverlag Franz Steinma▀l | Impressum